Hedonism

Planet Hedonismus: Du willst, dass dein Bildschirmrhythmus groovt und alles besser ist, wenn du nur an die Hingabe glaubst. Hedonismus ist. Toll. Niemand kann sich der Macht entziehen. Vergessen wir das Gehen nach vorne. Vergessen wir das Aufrechtstehen. Knien ist geiler. Liegen ist gemütlicher. Im Liegen kommt man einfach besser. Voran. All die Schreie, wenn sich Fingernägel in fremde Haut krallen. All das Lachen ohne Sinn. All das Träumen, woanders zu sein, wenn man lacht. All die Schreie. All die Hilfeschreie. Hedonismus ist der Hilfeschrei meiner Generation. Am Ende folgt kein Untergang. Am Ende hat man nur was verpasst, während man sich Mühe gab nichts zu verpassen. Romantik sah in der Beta-Version auch hübscher aus. Beschweren wir uns nicht. Lassen wir unsere Visitenkarte da. Lassen wir Schreie ungehört. Lassen wir es einfach und lassen wir uns einfach. Irgendwann wachen wir schon auf. Und dann starten wir einen zweiten kollektiven Versuch das Glück zu finden, das wir lange Zeit vor uns hatten und nie zu schätzen gewusst haben.

Skip to the End: Unerwiderte Gefühle zu haben oder Liebeskummer zieht immer eine Rechnung nach sich. Wenn man dann pleite ist oder nicht bereit ist zu zahlen, kommen harte Zeiten auf einen zu. Ich bin noch nie jemandem begegnet, der diese Rechnung bezahlen konnte und das zeigt mir, dass in jedem Kopf die Gefühle über den Konsequenzen stehen. Selbst wenn diese abzusehen sind.

Und auch wenn es einem so richtig die Suppe versalzt: Es war doch so ziemlich das Beste was man wagen konnte. Liebeskummer zu provozieren und auf unerwiderte Gefühle zu stoßen. Denn es bedeutet, dass man versucht hat, etwas zu geben, statt zu nehmen. Sowas rettet die Welt.

Gekreiselt sein

Drehe dich im Kreis so schnell du kannst. Hoffe darauf, dass du deinen Radius findest. Nur kurz. Zum Anfassen. Zum Fühlen, ob er noch da ist. Ob es ihn gibt. Ob es einen Unterschied macht, sich in der Drehung zu verlieren oder ständig die Entfernungen zu zählen, die an einem jeden Tag vorbeirauschen. Die Streuverluste, die vielen Finger, die in soviele Richtungen zeigen, die Versuchungen und der Gedankenkreisel, der sich brav der Physik knechtet. Drehe dich so schnell im Kreis bis dir nur noch nach Kotzen ist. Und dann halt dich fest. Nur kurz. Zum Anfassen. Zum Fühlen. Dass das alles richtig so ist. Ohne es zu wissen. Unter dem Mantel der Monotonie sitzen wir und lecken unsere klebrig süßen Zeigefinger. Sie sind richtungsweisend.

The Last Summer (Empor 3)

»Es muss ein Morgen im Sommer gewesen sein, denn es war ungewöhnlich warm. Die Sonne stand noch sehr tief. Die Luft roch sommerlich. Ja, dieser Sommergeruch, der sich nicht wirklich beschreiben lässt, weißt du? Du hast mir selbst mal davon erzählt, da war ich so neun oder zehn Jahre alt, und du warst zwölf oder dreizehn. Du hattest damals dein erstes Jahr auf der Oberschule hinter dir. Keiner konnte dich ausstehen, weil du gemein warst und mit deiner Zahnspange wirklich hässlich aussahst.«

Sie lachte. Ich musste auch lächeln. Ich hatte diesen Sommer bereits vergessen. Die Erinnerung kam warm und gütig zurück.

»Du hast diesen Sommer damals mit deinem besten Freund verbracht. Er war dein erster richtiger Kumpel. Die ganzen Sommerferien seid ihr Tag für Tag ins Freibad am Berliner Wernersee gefahren. Du mit deinem lilafarbenen Fahrrad. Was hatten sich Mama und Papa damals nur gedacht, als sie dir dieses schreckliche Ungetüm geschenkt haben? Du und dein bester Freund, ihr habt so viel Zeit miteinander verbracht, das war schon komisch. Meine Freundinnen meinten, ihr seid beide schwul. Na ja, du weißt ja, wie sie waren. Den ganzen Tag habt ihr Pommes mit Ketchup und Majonaise gegessen, Cola getrunken und diese widerlichen Push-Pops gelutscht, bei denen die Finger immer so ekelhaft vom verzuckerten Speichel verklebt wurden. Dieser fette Kumpel von deinem Freund, der mit dem Vokuhila, der so süchtig nach Videospielen und diesen Nintendo-Magazinen war, hat euch dann ständig diese Berliner Weiße mit Waldmeister-Geschmack gekauft und ich weiß, dass du da zum ersten Mal geraucht hast, denn ich habe dich dabei erwischt, wie du Zigaretten unter meinem Schreibtisch versteckt hast. Erinnerst du dich?«

Ich erinnerte mich wieder sehr deutlich daran und musste lachen. Wir hatten damals die Vietnamesen beklaut, die im Viertel, wo mein bester Freund mit seiner Mutter wohnte, West-, HB- und die filterlosen Karo-Zigaretten illegal an Minderjährige verkauften. Sie versteckten die Stangen in Aldi-Tüten auf dem Dach eines mobilen asiatischen Imbisses, wo wir uns nach der Schule Chinapfannen in Aluminium-Assietten und Krabben-Chips kauften. Wir hingen dann fast täglich am Dunker ab. Ein Hinterhof, wo die Kids Basketball zockten, im Pool skateten, sprühten und kifften. Diese Zigaretten waren wirklich eine riesengroße Verarsche. Wenn man zu stark abaschte, fiel manchmal der ganze Tabak aus der Hülse und man stand wie ein Idiot da. Ich erinnerte mich daran plötzlich sehr genau. Wenn ich lachte, hielt ich mir immer die Hand vor den Mund und wenn ich lächelte, dann mit zusammen gepressten Lippen. Wie meine Schwester schon damals richtig bemerkt zu haben schien: Ich war ein hässlicher Dreizehnjähriger mit einer festen Zahnspange.

»Jedenfalls warst du so stolz auf diese Freundschaft, dass du mir pausenlos davon erzählt hast. Du hast damals zum allerersten Mal von diesem Sommergeruch erzählt. Eine Mischung aus Freibad-Wasser, Pommes, Bier, Sonnencreme und warmen Sand.«

Ich glaube, sie hatte den Faden verloren, denn sie hielt kurz inne und schien sich in ihren Gedanken zu verlieren. Eine Welle prallte sehr stark auf die Klippe und eine Fontäne schoss mit einem lauten Krachen wie ein milchiger Vorhang in unser Blickfeld und ließ sich vom Wind wegtragen.

»Jeder scheint seine eigene Vorstellung von Sommergeruch zu haben. Jetzt weiß ich natürlich, was du damals damit gemeint hast. Also nicht erst jetzt, schon seit langer Zeit, aber eben viel später als damals, als ich erst neun oder zehn war. Ich rieche andere Sachen als du, die mich aber genau dasselbe fühlen lassen. Bei mir ist dieser Sommergeruch auch etwas Charakteristisches, etwas, dass ich aber nicht nur an den Geruch einer Sache festmachen kann, sondern auch an das, was passiert ist. Als ich auch dreizehn wurde, hatte ich doch diese Terry-Pratchett-Phase. Ich bin dann immer mit meinem Fahrrad ins Naturschutzgebiet bei uns in der Nähe geradelt und habe auf der großen Wiese am Rande des Waldes in der Sonne gelegen und seine Romane gelesen. Ja, die kleine Schildkröte Om. Ich glaube, Small Gods war mein Lieblingsroman von ihm, hach. Na ja, und als ich dann nachmittags nach Hause gefahren bin, habe ich meine Hände vom Lenker genommen und bin freihändig gefahren. Und dann habe ich an meinem Unterarm gerochen. Er roch nach Schweiß, etwas süßlich von der Sonne und der Wärme. Das war mein Sommergeruch. Auch als ich erwachsen geworden bin; ich rieche bis heute an meinem Unterarm wenn es warm ist. Und was ich da rieche, macht mir ein gutes Gefühl. Sommergeruch, ha, das hast du wirklich gut gemacht, also dass du mir damals davon erzählt hast.«

Genau wie ich, hatte Lia den Hang abzuschweifen. Ich verlor mich in ihrer Erzählung und sie selbst tat das anscheinend auch. Und obwohl ich spürte, dass sich die Zeit auflöste und damit auch wir, lauschte ich ihren klaren Worten, folgte ihren Bildern, ihren Erinnerungen, die auch meine waren. Ich fühlte mich nicht nur ihr, sondern auch mir selbst wieder sehr nahe. Das war Etwas, das mir lange verborgen blieb. Vielleicht war es auch etwas, dass jeder Mensch irgendwann verliert, nicht absichtlich, aber ja doch, dann sind die Taschen leer und man weiß partout nicht mehr, was einmal darin war. Seine eigene Nähe auf ewig zu spüren, dachte ich kurz, ist wohl einfach nicht drin. Aber vielleicht hilft es einem, zu wissen, dass Andere diese Aufgabe übernehmen können. Egal wie. Erinnerungen waren ein guter Anfang. Als ich zum Beispiel nach ihrem Tod mit meinen Eltern ihre Wohnung betrat und wir ihr Hab und Gut einpackten, war das Merkwürdigste und auch Schmerzhafteste, dass es ihr nicht nur gehörte, sondern ihr auch mal etwas bedeutete. Jeder kleine Gegenstand, den sie irgendwann mal in den Händen hielt und sich mit ihm beschäftigte. Und sei es nur für einen kurzen Augenblick. Ihre Pflanzen, welche jedes Zimmer in der Wohnung pflasterten, waren völlig vertrocknet und eingegangen. Sie musste lange bevor sie uns und diesen Planeten verließ, aufgehört haben, sich um diese zu kümmern. Als ich durch ihre Zimmer schritt, hat es nach ihr gerochen. Man kennt das ja: Jemand lebt jahrelang irgendwo und hinterlässt seinen eigenen Geruch, den man überhaupt nicht beschreiben kann, ganz anders als den Sommergeruch, von dem sie gerade spricht. In ihren eigenen vier Wänden ist mir ihr Geruch vielleicht sogar das erste mal aufgefallen und ich wusste nicht, was ich davon halten sollte.

Ich erwähnte das auch nicht bei der Beerdigung, als sich unsere Familie und ihre Freunde in der kleinen Kapelle versammelten und ich eine Rede vortrug. Ich habe es versucht, aber ich hatte einfach keine Worte dafür.

Während meine Eltern in einem anderen Zimmer zusammen einen Karton auffalteten, ihre Blicke sich flüchtig streiften und sie begannen, wahllos Bücher aus ihren Regalen und Schränken darin zu verstauen, stand ich einfach nur da und entdeckte ihren Geruch. Ich bin mir nicht sicher, aber vielleicht liegt die wahre Tragödie des Abschieds und des Überwindens genau in solchen Banalitäten: Dinge, bei denen man sich – wenn es zu spät ist – fragt, warum man nie darüber gesprochen hat.

Keine Angst

Die Angst vor dem Finden ist ein unübersehbar großer Fleischberg mit Muskeln, hässlichen Tattoos, Goldkettchen und einem Träger Heineken im Blutkreislauf. Läuft grölend und pöbelnd durch die Kante, haut hier und da mal die Faust gegen ein Gesicht, schubst was um, tritt gegen Dinge und atmet fertig. Guckst du ihn an, hast du Probleme. Deshalb schnell Straßenseite wechseln, umdrehen oder Laufrichtung neu berechnen. Finden heißt in glühend heißen Ohren Ankommen.

Ankommen ist morgen. Veilchen will keiner. Aufs Maul will keiner. Auf den Boden schauen und hoffen, dass es einen nicht erwischt. Darüber berichten – bei den anderen – dass man den Hals aus der Schlinge ziehen konnte. High-Fives dafür bekommen. Liebe und Anerkennung. Zugehörigkeit auch. „Bämm“, hören lassen. Die Küchentische mit Freundschaft vollbröseln. Das derzeitige Leben als Startschuss für morgen erachten. Sich darüber gemeinsam einig sein. Schweben im Vorbereiten.

An das Großartigere glauben. Die Freundschaftskrümel erst dann vom Tisch wischen, wenn was Besseres ansteht. Die Reste in den Bioabfall. Ist organisch. Hat gelebt, Spaß gemacht und wird schon neu erwachsen.

Irgendwas zwischen Glauben und Hoffen. Im Hier und jetzt halten wir Händchen an Tischen, krümeln um die Wette, fühlen uns frei und geborgen. Draußen randaliert der betrunkene Fleischberg mit Muskeln. Wir löschen das Licht, grinsen uns an: Da ein Veilchen, da eine Zahnlücke, da vertraute Hände auf meinen. Wir kichern. Weil wir es können.

Die Probleme geben einem niemals Welpenschutz. Angst haben ist okay. Man muss nur begreifen, dass Angst zu haben im Zweifel nicht bedeutet, dass man auch wirklich Angst zu haben braucht. Es bedeutet nämlich auch, dass man sich mit Verstärkung – dem eigenen Mut – der Angst stellen sollte.

Die Angst hat Angst vor dir. Schlag zu.

Go

Diese Nacht wirkt frostig und herrschsüchtig. Ich liege an der Fähren-Anlegestelle bei Holwerd auf warmen niederländischem Asphalt und warte auf die Ankunft von Sophie, die mit ihrem Auto von Ameland übersetzen will. Letzte Nacht meinte mein guter Freund, ich solle es doch einfach tun. Er war sichtlich bemüht, mir zu erklären, dass ich es generell einfach nur tun sollte, egal was. Ein klares Gesetz, allgemeingültig. Keine Kenntnisse von seinen Vorstellungen zu haben, führt manchmal einfach dazu, eierlos alles unreflektiert liegen zu lassen. Ich hatte nie eigene Gesetze, die ich so verkünden konnte.

Und so wird aus einem Bewusstsein irgendwann ganz schnell ein verwildertes Stück Land, halb verkommen, so an die zehn Hektar groß, und man steht dann mit einer Gärtnerschürze und einem Unkrautstecher davor und verflucht sich selbst. Dann schaut man sich die Scheiße an und denkt sich: »Verfickte Scheiße nochmal.«

Und mit diesem Statement hat man es dann auch eigentlich ganz gut auf den Punkt gebracht, weil man einfach nur mongomäßig mit seiner hässlichen Schürze und dem Unkrautstecher dasteht, nichts bedeutet und einen Berg Arbeit vor sich hat, der schier nicht zu bewältigen zu sein scheint. Viele glauben nicht, dass es sich lohnt, die Bequemlichkeit abzulegen.

Meine Erinnerungen hängen in schlafsandverklebten Synapsen.

»Verfickte Scheiße nochmal«, flüstere ich auf dem Asphalt liegend zu mir selbst und schaue auf den Großen Wagen am Nachthimmel. Ich verspüre in diesem Augenblick keine Romantik in mir und das macht mich zufrieden. Die Stunden lösen sich irreversibel auf und ich bin die Sollbruchstelle des Unmöglichen.

Sophie kommt in ihrem kleinen azurblauen Nissan angefahren. Motorengeräusche pflügen die Stille um. Auf der linken Seite der Rückbank ist ein verpixelter, orangefarbener Drachen auf das Fenster geklebt. Ich denke an das wohlige Gefühl, das ich als kleines Kind hatte als ich meinen allerersten Gameboy aus der Geburtstagsgeschenkverpackung befreit und damit am nächsten Tag in der Grundschule tierisch auf den Putz gehauen hatte.

»Kann es losgehen?«, fragt sie mich und lächelt bittersüß. Ich nicke. Trotz der kühlen Nacht trägt sie das Sommerkleid, das sie auch bei unserem Kennenlernen vor vier Tagen am Strand bei Nes trug. Blauer-weißer Stoff endet knapp über ihren Knien. Ihre schwarzen Haare, kürzer noch als Schulterlänge, tanzen geheimnisvoll im Wageninneren. Der Geruch ihres Parfums und eines Duftbäumchens dringen zu mir. Sie sieht aus wie ein Song von Sigur Rós.

»Wohin fahren wir denn?«, frage ich sie und lächle.

»Komm schon, steig einfach ein, wir haben Zeit, nicht wahr?«, sagt Sophie und ihr Blick zieht mich magisch auf den Beifahrersitz. Sie startet den Motor und ich fühle ein unbekanntes Gefühl des Nichtserwartens in mir. Etwas, das mir, jetzt wo ich es fühle, irgendwie total gefehlt hat. Als hätte ich Blindheit überwunden, einfach so, mitten beim Frühstück auf dem Balkon kann ich plötzlich wieder sehen und schreie sofort wie ein Idiot von meinem Balkon: »Ach du Kacke, ich kann sehen, ich kann, verfickte Scheiße, sehen.« Und dann würde ich erst weinen vor Glück, dann lachen vor Glück und dann wieder weinen, aus Trauer vor dem, was ich ein Viertel Leben lang nicht sehen konnte. Und wie schön das alles jetzt ist und sein wird. Genauso fühlt sich dieses unbekannte Gefühl des Nichtserwartens an.

Nach zweieinhalb Stunden, kurz vor Bremen, erringt sich die Müdigkeit einen Platz in meiner Gegenwart. Sophie erzählt mir von ihrer kleinen Tochter, die sie vor zwei Jahren (sie war damals 23) bekommen hat und die nun bei Pflegeeltern aufwächst. Sie erzählt mir davon, wie naiv sie damals war und dass sie keine Schuld empfindet, ihr Kind weggegeben zu haben. Sie empfindet lediglich ein Gefühl der Leere. Ich sage Ja und wünschte, ich würde Nein damit meinen.

»Und dann hat man Angst davor, dass es mit einem schon vorbei ist, dass man nie mehr dazu kommen wird, sich selbst richtig kennenzulernen. Welches Kind braucht eine Mutter, die sich selbst nicht kennt?«, erzählt sie mir ganz ruhig.

»Und jetzt, Sophie?«, frage ich sie und meine damit, ob sie jetzt soweit wäre. Sie versteht es und ich bin darüber froh.

»Und jetzt ist es zu spät«, antwortet sie mir. Es folgt eine lange Pause. Wir starren auf die Autobahn, auf die Planken, auf die Spuren und ihre Markierungen. Wir folgen dem Licht, das wir aus großen Autoaugen vor uns schießen. Nichts suchend, nur zeigend, lediglich folgend.

Ich schlafe ein. Sophie fragt: »Bastian?«

»Ich kann sehen«, murmle ich. Dann ist die Welt verschwunden und meine Träume gehören mir.