An einem Morgen übergab man ihm kurz nach Sonnenaufgang drei Wünsche, die er sich selbst einteilen konnte. Es war einer dieser Morgen, die sich rätselhaft in die Länge zogen; etwas also, das ihm nicht unbekannt war. Zwischen frisch aufgebrühtem Kaffee und Weizenbrötchen dachte er nach. Sein Blick klebte am Horizont. Als er die Tasse vom Mund absetzte und die Augen zusammenkniff, wurde alles viel leiser als sonst. Im Namen aller Gehetzten sprang er wie von der Tarantel gestochen von seinem Stuhl hoch, ließ die halbvolle Tasse Kaffee aus seinen Händen gleiten, eilte schnurstraks aus dem Zimmer, stieß sich sein Knie am Türrahmen, humpelte mit dem Rest Energie, die ihm verblieb, zu seinem Notizbuch und schlug eine leere Seite auf. Er hatte Atemnot, schloss seinen Mund und lauschte aufmerksam dem Dröhnen der Stille. Das Notizbuch und der Stift ruhten fest umklammert in seinen Händen. Das Herz pochte laut und schnell in seiner Brust, der Puls wummerte sich auf leisen Sohlen durch seine Gehörgänge. Dass er schon schrieb, merkte er erst, als er seinen Blick senkte. In krakeliger Schrift stand da geschrieben: »Was macht ihr nur mit uns?« Weiterlesen →