Meine Schwester starb in der Nacht zum 3. April 2012. Mein Telefon klingelte zwei Tage später um 9:17 Uhr. Ich hatte mich im Büro gerade an meinen Schreibtisch gesetzt und »Scheiße« gesagt. Dass irgendwas passierte sein musste, fühlte ich schon. Irgendetwas nicht Sichtbares schwang mit dem Klingeln mit, etwas endgültig Verändertes. Als hätte man einen Stuhl verrückt, ein Kandinsky-Gemälde verkehrt herum aufgehängt oder ein paar Moleküle im Raum heimlich ausgetauscht. Weiterlesen →