Empor 2

Die See, die sich stolz vor unseren Blicken ins Unendliche auszubreiten schien, war aufgewühlt und hektisch. Fast hatte man den Eindruck, als würde man auf dem Rand eines gigantischen Emailletopfes sitzen, in dem sich kochendes Wasser bedrohlich aufschäumte. Zu unseren Füßen droschen die heran gedrückten Wassermassen ohrenbetäubend in hoher Frequenz in die Brandungshohlkehlen der Steilküste und schossen als gigantische Fontänen am Kliff empor. In weiter Ferne hatten die angeschwemmten Gesteinsbrocken der zerschmetterten Klippen einen Steilküsten-Abschnitt zum Einsturz gebracht. Wie in Zeitlupe sackten die felsigen Landoberflächen in sich zusammen und verschwanden in der sich aufbäumenden Gischt. Es schien, als würde sich das Wasser gewaltsam all das zurückholen zu wollen, was es vor Milliarden an Jahren selbst auf die Erde gebracht hatte. Weiterlesen →