Archive for the 'Herzton' Category

Schmu & Dün

Von Erklärungen geträumt. Keine Antworten bekommen. Lost Road. Vielleicht etwas Sonnenlicht dazwischen bringen. Den Schildern folgen. Wortlos. Traurigkeit hinter sich lassen. Schwierige Gedanken subtrahieren. Einfache Rechnungen jetzt. Jemand, der es weiß, sagt: “Dit Leben is eigntlich janz schön, wirste sehn.”

Ich verstehe Formeln, tanze alleine nach Augenmaß. Zwischendurch sanfte Worte. Jemand, der es weiß, sagt: “Du bist ein verwirrter, trauriger, junger Mann. Komm mal her.”

Ich erschaffe Räume, in denen ich suche. Vom Finden hat niemand gesprochen.

Tastende, tanzende Moleküle. Etwas, das bleibt und festgehalten wird.

Idiomatique

Wenn ich den Umgang mit der Realität erklären müsste, wenn man mich wirklich dazu zwingen würde, dann bliebe mir nichts anderes übrig, als zu sagen, dass die Realität in einschlägigen Reiseführern lediglich 2 von 10 Sternen bekommen hat und damit weit hinter den Erwartungen der Masse zurückgeblieben ist. Ich kann es sehr gut verstehen, wenn Menschen in den Reisekatalogen weiter blättern, nach Alternativen suchen und bereit sind, mehr auf den Tisch zu legen, selbst wenn das bedeutet, sein eigenes Dispo auszureizen. Vielleicht ist es Feigheit, wenn ich mich für die Realität entscheide, weil es doch auch eine Erinnerung an Sicherheit ist. Vielleicht ist es auch das tiefe Bedürfnis mich selbst zu quälen, weil die Sicherheit bedeutet, viele Opfer zu bringen. Und vielleicht ist es auch einfach eine Portion Wahnsinn, aus den beiden vorhandenen Bewertungssternen alles rauszuholen. Einfach, weil einem manchmal ein bisschen bewusster ist, Entscheidungen zu treffen, die sehr wohl ein Kompromiss aus Ausbruch und Ordnung darstellen. Man tut es mit einem Lächeln, einem ehrlichen.

Noisy Silence

Ich sitze in zigarrenbraunen Ledersesseln, auf klapprigen Barhockern, zwischen ausrangierten Flugzeugsitzen, in denen tausende Zigaretten und ebenso viele Gespräche begonnen und beendet wurden. Ich weiß nicht viel, kann auch nicht viel sagen, das einzige, das ich zwischen den Rauchschwaden spüre, ist meine kalte Hand, in denen die eisgekühlten Drinks mit einer sonderbaren Eigendynamik rotieren.

Die letzten Tage ist alles wie durch ein Kaleidoskop betrachtet. Ich werde erschüttert und die Formen ändern sich kurz und alles was ich tue, ist dem wartend zuzuschauen. In den kurzen Nächten sehe ich mich Geld abheben – kurze und konsequente 50-Euro-Gesten, mit denen ich meine Wahrnehmung in Raten frei kaufe. Lösegeld auf Ratenzahlung. Ich betrachte mich im schwangeren Licht der Berliner S-Bahn-Fensterscheiben. Ich betrete diese Orte und sehe, wie sich dieser Typ – Marco ist sein Name – Battles mit schwierigen Menschen zur elektro-konservierten Hip-Hop-Oldschool liefert. Immer wieder berühren sich unsere Gläser. Er spendiert mir Zigaretten und fuchtelt mit den Armen. Ich sage ihm, dass das ziemlich wild ist und er lächelt mich aus kleinen Augenschlitzen verstanden an. Im Prince Charles am Moritzplatz. An der Bar bestelle ich einen weiteren Drink, in mir tobt so eine angenehme, leise Stille. Ich setze in diesen Tagen aus Weirdness und Beobachtung auf den passiven Stil. Immer mit dem Wunsch, Dinge unerledigt hinter mir zu lassen, mit dem Gefühl in einer synthetischen Spiralblase Loop für Loop dahin zu treiben.

Ich gehe hin und her und mich finden die Dinge, die mich kurz überwältigen. In der Geronimo-Bar sehe ich mich über Kroatien und Bosnien reden und sauge die Gesprächsfetzen meines Gegenüber auf wie ein viel zu trockener Schwamm. Es wird über Etgar Keret philosophiert, dann wird die Nacht noch ein bisschen dunkler. Hinter Vorhängen leuchten Laternen orange auf die Straßen. Die U1 schiebt sich leuchtend durch die Stadt.

Ich schwebe einmal Tageslicht später in die Zebrano-Bar, höre gemeinsamen Erinnerungen zu, sehe alles ganz klar vor mir, das Damals – nur eine kleine Ecke weiter. Da ist Glück in mir. Ich halte es fest. Neben uns fummelt ein Paar ziemlich heftig. Er trägt polierte Berluti-Schuhe und glaubt, ich könne nicht sehen, wie er dem Mädchen seine Hand unter der Lederjacke zwischen die Beine schiebt. Es läuft Time Capsule von Air und ich sage meinen Freunden, dass alles gut ist und das sehen sie auch so und dann verschwinden wir in schwarzen Straßen am Ostkreuz.

In der S7 schlafe ich ein und wache viel zu weit in Marzahn auf. Das Kaleidoskop, es rotiert ohne Unterlass. Ich fahre zurück und schlafe wieder ein. Wache Westkreuz auf, ohne Geldbörse, träume von Family Guy, den vergangenen Wochen, in denen mich meine beobachtende Passivität an die Weggabelungen der Verwirrung brachten, schmerzhafte, aber so gute und großartige Verwirrungen, die ich am liebsten für einen Moment länger festhalten will. Weil ich mich verknallen will und ja sonst nicht die Zeit dafür habe. Und das ehrlich gesagt auch mal wieder brauche. Ich träume von einem Ort, an dem ich noch nie war – Montenegro – und beschließe noch im Traum, dahin zu reisen, und kurz bevor ich aufwache, steht das Kaleidoskop still mit seinem metallischen Geruch und erinnert mich an das Schreiben:

Dieser Drang, zufällig auf Unbekanntes zu stoßen und darin einzutauchen, zu sehen, was es mir geben kann und was ich geben kann, das ist das einzige, das ich nicht wirklich in Worte fassen kann. Ich kann es nicht erklären, weil ich es selber bis heute nicht verstanden habe, obwohl es so essentiell und wichtig für mich geworden ist. Obwohl mir bewusst ist, dass es andere Dinge gibt, in denen ich besser bin als im Schreiben, folge ich diesem Gefühl weiter bis in die Unendlichkeit.

Es ist so weird. Als hätte ich irgendwann einen Bumerang geworfen, ohne zu wissen, das es ein Bumerang ist. Und jedes Mal, wenn das Ding zurückgeflogen kommt, bin ich völlig überwältigt. Ich werfe erneut, immer in der stillen Hoffnung, dass das Ding noch mal zurückkommt. Ich wurde mein Leben und mein Leben wurde ich. Trotz der vielen Zweifel und der Zerrissenheit. Ich hatte meine Wahrheiten, meine ganz eigenen, endlich gefunden und begann zu experimentieren. Mit mir. All das, was ich heute zu Papier bringe, offline wie online, ist eine ganz andere Wirklichkeit, in der sich Fehler, zirkuläre Dramaturgien, Wahrheiten, Lügen und Fiktion vereinen und für etwas stehen, das ich bin. Ich habe mich mit diesen Experimenten weiterentwickelt, allesamt Resultate meiner Konstruktion von Gedanken und Eindrücken, Erlebtem und Sehnsüchten. Manchmal weiß ich nicht, was ich sagen will und so empfinde ich auch meine Schreiberei. Alles was ich schreibe, ist cum grano salis. Mit diesem Drang, noch ein Stück weiter zu gehen. In der Realität und in meiner ganz eigenen Vorstellung davon. Manchmal sind es ganz profane Dinge, manchmal auch Extreme. Lange Intros, die mit dem Beginn der eigentlichen Handlung abrupt enden. Wie ein Ausschnitt, wie ein Frame. Und einem Gefühl der absoluten, stillen Hingabe.

Ich will nach Montenegro, Mann.

Das Richtig-Projekt

Der Swag ist weg. Meine Schläfe drückt sich an kaltes Glas, Landschaft zieht an meinem Gesicht vorbei, der Fahrkartenkontrolleur kontrolliert Fahrkarten und mir ist klar, dass ich etwas Destruktives tun muss. Irgendetwas, das nicht richtig ist. Nicht für mich, nicht für andere. Da, in meinem Richtig-Projekt, wo alles wieder an seinem Platz steht, Ruhe herrscht und ich mich begradigt habe. Dass zu verstehen, bedeutet, destruktiv zu sein. Denn ohne Destruktivität gibt es Regeln, Reparatur, Intervention. Es gibt vielleicht Voraussetzungen, Erklär- und/oder Verstehbares und es gibt Worte dafür. Etwas, das einen Rahmen hat, ein Muster, und berechenbar ist. Ich sage: Oh. Und ich habe es seufzend gemeint.

Ich muss diese Situation in mir irgendwo hinschaffen, wo man mich nach nichts fragt; wo mein Handeln im Verborgenen bleibt. Denn mir ist es unangenehm, dass da gerade eine Phase in mir ausbricht, in der meine Gefühle mich kalt lassen. Ich simuliere mich in einem Versteck, deswegen reiße ich aus und widme diese zarte, fragile Zeitspanne etwas Destruktivem. Vielleicht finde ich etwas Spürbares, das in meiner fehlerlosen Gegenwart ungreifbar geworden ist. Denn: Alles geschieht vor sich hin und mir fällt wieder ein, dass Skepsis angebracht ist.

Diese ständige Suche nach Extremen. Sie wirkt ziellos, egoistisch, unberechenbar und flüchtig. Ich weiß nicht so recht, was man mir vorwerfen kann. Von außen vermutlich eine ganze Menge. Innen ist da nicht viel: Kollidierte Panik davor, dass mich so wenig Dinge finden, die mir intensiv genug sind, um stehen zu bleiben. Stehen zu bleiben und dabei nicht zu warten.

Und so lasse ich mich ficken, mich zerkratzen, mich schlagen, grün und blau beißen und mir die Luft abschnüren. Ein kurzes Uns. Am Maximalpunkt lässt man mich dann los, gerade so bekomme ich noch Luft, sauge gierig alles in mich ein und lasse gleichzeitig alles raus.

Danach ist da etwas Friedliches. Obwohl ich Fehler mache, wird mir genau an diesem kurzen Punkt klar, was mir manchmal so sehr fehlt. Und wenn sich mein Atem langsam wieder beruhigt, verlangsamt sich auch mein Herzschlag.

Es ist so merkwürdig. Vieles ist leerer geworden. Als hätte mich etwas gerammt oder auf mein Gravitationsfeld eingewirkt. Irgendwas, das den Takt, den Rhythmus um eine Frequenz nach links verschoben hat. Für diesen kurzen Augenblick hat es mich voll umgehauen. Davon zehre ich. Ich habe alles versteckt.

Abends sind da wieder Gefühle. Gute Gefühle. Und ich denke nicht mehr so oft an die Momente, in denen mir die Luft abgeschnürt werden muss, damit ich atmen kann. Dann wenn ich nicht zerrissen bin. Und verschwunden.

Festerhalten

Uns sind die Maßnahmen ausgegangen. / Weil es in der Zeit nur Wege nach vorne gibt, wird Gestern schwierig. Wir tricksen auf Zehenspitzen im Schleichgang. Irgendwer wird schon die Richtung vergessen. / Weil wir es nicht glauben können, streiten wir es ab. / Es hat nicht so geklungen als wäre etwas zu Bruch gegangen. Vielleicht haben wir nur einen Wackelkontakt. Können nicht mehr instabil sein. Wollen uns in eine Sprache übersetzen, die wir nicht verstehen. Eine Sprache, in der wir unverständlich bleiben. Wollen es in Sicherheit bringen. / Üben das Festerhalten wortlos. Damit es nicht abhandenkommt. / Wenn das schief geht, dann küssen wir uns noch einmal. Denn der Kontakt kann nicht lügen. / Vor den Wahrheiten verstecken wir uns dort drüben. Sie sind farbenblind. / Wir packen unsere Gründe in Fehlern aus Papier ein und verbieten unseren Worten den Mund. / Müdigkeit hält uns wach und wir sagen uns, dass wir etwas in Erinnerung behalten, an das wir geglaubt haben. / Wir lächeln. Zwischen unseren Fingerspitzen ist verwilderter Kreislauf. / Wir haben Mühe, uns nicht zu berühren. / Beruhigung strandet an unseren Füßen. / Herzschlag ist relativ. / Wir sind wunderschön. / Ich lasse das nicht vergehen. Nicht gestern. Nur weil es schwierig war. Nur weil der Takt schnell ist. Nur weil rückwärts nicht möglich ist. / Die Zeit ist chancenlos gegen unseren empörten Willen. / Revolte auf drei. / Und immer die Augen geschlossen halten. / Und die anderen sagen leise: Liebe.

Kosmokoital

Hast du es denn nicht satt, dass ich dich für deine unbekümmerte Leichtigkeit verachte und begehre und in jedem Wort deiner aufgesetzten Naivität, die Gründe deiner Traurigkeit erahne, aber nie zu greifen bekomme? Bist du es leid, dass ich mit Wut zu dir spreche, deinen Orbit mit meinen Satelliten beschieße und hoffnungslos auf Rücksignale in meiner Welt warte? Macht es dir Bauchkribbeln, mich in dem Glauben zu lassen ich sei der reifere Mensch von uns beiden, obwohl ich Statist in deiner Welt bin und nicht umgekehrt? Stimmst du mir zu, wenn ich still an deinem Rücken liege und in trauriger, klebriger Scheiße versinke während ich mich frage, ob das, was ich dir zu geben versuche, überhaupt einen lebenden Adressaten in dir findet? Schweigst du, weil du weißt, dass unsere Berührungen lauter sind als all die Schreie, die in mir schlummern und nur mit brachialer Gewalt vor dem Halt machen, das sie zerstören wollen? Um es danach an sich zu nehmen. Und um dir zu zeigen, dass dahinter der Wille des Liebens auf seinen großen Auftritt wartet. Um dir Glück zu bescheren. Und all das, das du vor lauter Ignorieren nie erlernt hast. Mich zum Beispiel. Derjenige, der dich über das Wort seiner Gedanken stellt. Während er still an deinem Rücken liegt und nichts versteht. Und sich fragt, woher diese lodernde Wärme kommt. Und warum er dieser hoffnungslos verfallen ist. Ohne den Hoffnungsschimmer am Horizont zu sehen. Oder ein Signal aus deinem Orbit zu bekommen, egal wie sehr er sich beim Lauschen bemüht. Egal wie leise es sein mag. Oder wie kurz.

Filterlos

Ich bin der Zwischenraum zwischen dem, was ich bin, und dem, was ich nicht bin, zwischen dem, was ich träume, und dem, was das Leben aus mir gemacht hat […].“ – Fernando Pessoa

Ich habe alles versucht.

Das größte Problem war wohl immer, dass ich ein Kleinkind geblieben bin und dabei so getan habe, dass ich weiter wäre als jeder, der sich auf mich eingelassen hat. Ich habe mir nie große Mühe gegeben, das irgendwie zu verstehen, denn ich verstand das als einen Charakterzug, der zwar schwierig, aber auch faszinierend und infizierend war. Irgendwo auf der Oberfläche, die sich im Raum der Gegenwart gekrümmt hat. Wie ein Virus. Ich war der Wirt. Das war ein Geheimnis, das ich mit niemand teilen wollte.

Irgendwann wird das aber schwierig und kompliziert, wenn man in einer Lebensphase steckt, in der man sich selbst aufräumen, ordnen muss, damit nicht alles, was man sich erträumt, sinnlos und verschwendet ist. Und Dinge, in die man emotional investieren will und muss, immer mehr nach Präsenz und Platz suchen. Dieser Moment, wenn man realisiert, dass in einem kein Platz ist, tut irgendwie ein bisschen weh.

Ich mochte die Zeiträume des Anfangs. Lange bevor sie gegangen sind oder ich geflüchtet bin. Bevor wir aufgehört haben, wir zu sein. Da, wo ich angefangen habe, mich gegen Liebe zu wehren. Da, wo mein emotionales Immunsystem mich als Fremdkörper akzeptiert hat und mich handeln ließ.

Ich bin führungslos, deswegen waren es immer die Konsequenzen, die mir gezeigt haben, wie sich eine Richtung anfühlen kann. Es war das Intensive, das in mir Gefühle gemacht hat, die authentischer waren als mein Verständnis von Realität. Oder wie ich lebe, handle, spreche, weine, ficke und schweige. Dinge, die ich getan, aber nicht gedacht habe. Ein roter Faden auf meinem Weg, bei dem ich nicht sicher war, ob ich ihm folgte oder es nur mochte, an seine Wahrheiten zu glauben.

Die Wahrheit ist:

Ich mochte die Anfänge in den uns‘ weil es immer wieder Wiedergeburten waren, in denen die Karten neu gemischt wurden, man neu anfangen konnte. Mit sich selbst, mit dem, was man sein will und dem, was man in Wirklichkeit ist. Es hatte immer etwas sehr Einsames, das man geteilt hat. Es war wunderschön, warm und real.

Es war etwas, das friedlich zwischen den zwei Seiten existiert hat, eine Pufferzone zwischen den Konflikten, die man ansonsten mit sich geführt hat. Es war das Fühlen ohne Filter. So schön und vollkommen, das ich es irgendwann aufgeben musste, weil ich so viel Hässlichkeit in mir verborgen hielt und ich nie das Reziproke sein wollte, das man hätte erwischen können.

Ich kann nicht erklären, was in mir vorgegangen ist, als ich uns nicht mehr wollte. Ich dachte immer, vielleicht sind das die Augenblicke, wo ich etwas für mich richtig machen kann. Als ich verstand, dass nicht ich jemanden an der Hand hielt, sondern dass man mich an der Hand hielt.

Fühlen ohne Filter. Vielleicht ist das eine Bastion, die ich nie eingenommen habe, weil ich mich immer so authentisch gefühlt habe, wenn ich mich ins Chaos stürzte und uns aufgab. Das waren meine Chancen. Und ich habe nie zurückgeblickt, weil es so laut in mir geblieben ist.

Ich habe wirklich alles versucht. Aber.

Oh Girl

Des écrans

Ich spaziere auf warmen, weiten Flächen, auf einem leuchtenden See aus Strom. Ich amte aus dem Raum, ich zähle die Moleküle und ich weiß, dass ich nichts weiter brauche, außer Flächen. Flächen, auf denen meine Bilder passen. Große Flächen, auf denen alles Platz findet, wofür mein Kopf zu klein geworden ist. Ich brauche Flächen für die Sound-Kulisse, die ich züchte. Es sind unzählbare Flächen, an denen die Geometrie versagt, wo keine Formeln wirken und wo niemand sagen kann, dass er etwas verstanden hat.

Einen Ort, einen Platz, wo ich der verdammte Architekt bin und in die Grenzenlosigkeit bauen kann, wo ich Gesetze neu verkette und vielleicht selbst eine Fläche sein kann.

Broken Social Scene

Wenn man sich an den scharfen Kanten des Lebens schneidet, in der Sonne das Blut leckt und darüber nachdenkt, dass es schön so ist, dann hat man den richtigen Weg eingeschlagen; blindfuß.

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