Herzton

Des écrans

Ich spaziere auf warmen, weiten Flächen, auf einem leuchtenden See aus Strom. Ich amte aus dem Raum, ich zähle die Moleküle und ich weiß, dass ich nichts weiter brauche, außer Flächen. Flächen, auf denen meine Bilder passen. Große Flächen, auf denen alles Platz findet, wofür mein Kopf zu klein geworden ist. Ich brauche Flächen für die Sound-Kulisse, die ich züchte. Es sind unzählbare Flächen, an denen die Geometrie versagt, wo keine Formeln wirken und wo niemand sagen kann, dass er etwas verstanden hat. Einen Ort, einen Platz, wo ich der verdammte Architekt bin und in die Grenzenlosigkeit bauen kann, wo ich Gesetze neu verkette und vielleicht selbst eine Fläche sein kann.

Ein Gedanke zu „Des écrans“

  1. Johanna sagt:

    wundervoll.
    habs eingebaut.

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